Wie entsteht eigentlich deine Lieblingscreme von Kapua? Heute nehmen wir dich mit hinter die Kulissen und zeigen, wie ein typischer Tag in unserer Naturkosmetik-Manufaktur abläuft. Transparenz und Handarbeit werden bei uns großgeschrieben – und das merkt man an jeder Flasche, die unser Haus verlässt. Tauche ein in unseren Arbeitsalltag und lerne das Kapua-Team und unsere Philosophie noch besser kennen.
7:30 Uhr – Das Labor erwacht
In den frühen Morgenstunden treffen die ersten Mitarbeiter*innen in unserem Produktionslabor ein. Zuerst heißt es: gründlich Hände waschen, Haarnetz auf, Reinraum-Kittel an. Hygiene hat oberste Priorität. Unsere Produktionsleiterin Sara prüft den Tagesplan: Heute stehen 200 Flaschen unseres Hyaluron-Serums auf dem Plan, außerdem das Abfüllen einer frischen Charge der neuen Moos Creme. Die Rohstoffe – Aloe-Vera-Saft, pflanzliche Öle sowie alle weiteren benötigen Rohstoffe – wurden bereits am Vortag abgewogen und stehen bereit.
8:00 Uhr – Rühren und Tüfteln
Chefentwickler Nils (zugleich Mitgründer von Kapua Naturals) startet den Rührkessel. Im Edelstahlkessel werden Bio-Aloe-Vera, Hyaluronsäure und die ersten Wirkstoffe behutsam vermengt. Es duftet angenehm – ein Hauch von Kräutern liegt in der Luft. Anders als in großen Industriebetrieben rühren wir in kleinen Chargen, meist 20–50 Liter pro Batch. Das ermöglicht höchste Kontrolle über die Qualität. Während der Mischung kontrolliert Nils ständig die Temperatur und den pH-Wert – Präzision ist hier alles. „Man merkt sofort, wenn etwas nicht passt – die Konsistenz, der Geruch – dann können wir direkt gegensteuern,“ erklärt er. Dieses flexible Arbeiten ist einer der Vorteile unserer Unabhängigkeit: Wir nehmen uns Zeit, anstatt im Minutentakt durchzuproduzieren.
10:30 Uhr – Teamwork am Abfülltisch
Die Serum-Charge ist fertig angerührt und muss nun noch abkühlen und reifen. In der Zwischenzeit versammelt sich das Team am Abfülltisch für die Moos Creme. Fünf Kolleg*innen, jeder Handgriff sitzt: Tiegel aus Violettglas werden bereitgestellt (bereits sterilisiert), und per halbautomatischer Dosierpumpe wird jede einzelne mit 100 ml Creme befüllt. Wichtig: Jeder Tiegel wird von Hand kontrolliert – ist der Füllstand korrekt? Keine Luftbläschen? Dann kommt der Deckel drauf.
12:00 Uhr – Mittagspause mit Family-Feeling
Wenn man unsere kleine Mannschaft in der Pause beobachtet, merkt man: Hier sind Freunde am Werk. Die Gründer essen mit den Praktikantinnen am gleichen Tisch, es wird viel gelacht. Heute hat Sebastian (Mitgründer) einen großen Topf veganes Curry mitgebracht – bei Kapua wird gerne auch mal gemeinsam gekocht. Diese familiäre Atmosphäre überträgt sich auch auf unsere Arbeit: Jeder packt für jeden mit an. Ist mal ein Kollege krank, springen andere ein, vom Versand bis zum Kundensupport.
14:00 Uhr – Qualitätscheck und Verpackung
Am Nachmittag geht es an die Endkontrolle. Sara überprüft eine Stichprobe des Hyaluron-Serums: Stimmt die Viskosität? Passt der pH-Wert? Ein kurzes HPLC-Laboranalyse-Gerät verrät uns die genaue Wirkstoffkonzentration – alles im grünen Bereich. Dann wird auch das Serum in Violettglas gefüllt. Danach kommen die Produkte ins Lagerregal – bereit für eure Bestellungen!
16:00 Uhr – Versand mit Herz
Zum Abschluss des Tages schaut das Team noch beim Versand vorbei. Heute gehen einige Pakete raus – Bestellungen von unserem Webshop, die wir täglich klimaneutral mit DHL GoGreen versenden. Alle helfen kurz mit, die Päckchen zu füllen: Produkt, ein Beileger mit Anwendungstipps. Ein bisschen Konfetti aus geschreddertem Altpapier als Füllmaterial dazu – plastikfrei versteht sich – und ab geht’s. Um 16:30 Uhr holt der Postbote die Pakete, winkt fröhlich (wir kennen uns mittlerweile).
17:00 Uhr – Feierabendstimmung
Ein erfüllter Tag neigt sich dem Ende. Wir reinigen noch alle Geräte gründlich, protokollieren die gefertigten Chargen und räumen auf. Man spürt die Zufriedenheit im Raum: Wir haben heute wieder in Handarbeit Produkte hergestellt, hinter denen wir voll stehen. Jede Flasche, die unser Haus verlässt, wurde mit Liebe und Sorgfalt gemacht. Darauf sind wir stolz. Beim Rausgehen löscht Sebastian als letzter das Licht und wir freuen uns schon darauf, morgen wieder anzupacken – für ehrliche Hautpflege, die wirkt.
So sieht er aus, unser Alltag hinter den Kulissen. Vielleicht spürst du beim nächsten Auftragen deiner Kapua-Creme ja ein bisschen von dieser Leidenschaft, die wir jeden Tag in unsere Arbeit stecken. Wir hoffen, dir hat der Blick hinter die Kapua-Kulissen gefallen – bis zum nächsten Mal!